Energieberatung und Thermografie



Thermografie und Energieberatung

 

 

 

In einer Gesellschaft, in der das Bewusstsein für einen schonenden und umweltverträglichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen stetig wächst, gewinnt Nachhaltigkeit im Bauwesen immer mehr Bedeutung. Natürlich resultiert daraus auch die Forderung nach zu entsprechend hoher Qualität. Vor allem an die Bauweise werden erhöhte Ansprüche gestellt. Aber auch an die Verwendung zuverlässiger und oftmals hochwertiger Baumaterialien.

Für modernes Bauen sind Konzepte zum Qualitätsmanagement unverzichtbar. Immer mehr an Bedeutung gewinnt in diesem Zusammenhang die sogenannte "zerstörungsfreie Prüfung". Sie findet vor allem bei Energieberatung Anwendung. Diese könnte in Zukunft auch in der Qualitätskontrolle eine entscheidende Rolle einnehmen, wo sie bislang fast nur punktuell für die Schadens-Diagnose zum Beispiel bei Instandsetzungsmaßnahmen eingesetzt worden ist.

Vornehmliches Ziel ist dabei die deutliche Verringerung der Erhaltungskosten. Dies gilt ebenfalls für Sanierungsmaßnahmen, bei denen durch eine frühzeitige Schadens-Erkennung Instandsetzungskosten deutlich reduziert werden könnten.

Die Impuls Thermografie ist dabei ein Verfahren, das sich zur zerstörungsfreien Prüfung eignet. In anderen Industriezweigen stellt sie bereits eine etablierte Methode zur Materialprüfung dar. Ein anerkanntes Verfahren zur zerstörungsfreien Prüfung ist im Bauwesen zudem die passive Thermographie.

Vorteile der Thermografie sind die schnelle und umfassende Untersuchung von großflächigen Bauteilen und -werken und ihre bildgebende Anwendungsweise, die eine direkte Analyse der Messungen vor Ort gestattet. Unter Berücksichtigung der dort vorhandenen speziellen Gegebenheiten fehlt zum Einsatz der Impuls Thermografie als zerstörungsfreies Prüfverfahren die konkrete Umsetzung auf das Bauwesen. Eine völlig neue Herausforderung stellt vor allem die homogene Erwärmung von Bauteilen im Bauwesen wegen der deutlich größeren Abmaße der zu untersuchenden Objekte dar. Außerdem muss man andere Materialien und deren Eigenschaften sowie Abmessungen bei der Thermografie im Bauwesen berücksichtigen. Dies erfordert eine systematische Untersuchung der einzelnen Einflussfaktoren. Mittlerweile ist die Thermografie als Bestandteil der Energieberatung im Bauwesen fast unerlässlich geworden. Thermografie und Energieberatung

 

Thermografie für den Energieberater

Dass die Energievorräte der Menschheit wertvoll und begrenzt sind, ist spätestens seit der Ölkrise in den 1970er Jahren mehr und mehr bewusst geworden. Bekanntlich zum größten Teil durch Heizenergie verursacht wird auch die allgemeine Erderwärmung durch den CO2-Ausstoß.

Gesetzliche Regeln, wie das Energiespar-Gesetz, die Wärmeschutzverordnung und in der Folge die EnEv 2002 wurden ins Leben gerufen, um diesen Problemen Herr zu werden. Vielfältige Energieeinsparmaßnahmen in der Sanierungsplanung von Altbaubeständen und vor allem in der Ausführung von neuen Gebäuden werden von diesen Gesetzen gefördert. Hohe Ansprüche an die ausführenden Unternehmer und die Planer werden durch neue Verarbeitungs-Methoden und neue Materialien sowie durch immer kürzere Erstellungszeiten gestellt. Dies gilt auch für die Bauüberwachung. Die effiziente Planung der Bau- oder Sanierungsmaßnahmen sowie die Überwachung und Dokumentation der Einhaltung der Qualität der Ausführung in Bezug auf Wärmedämmung und Luftdichtigkeit werden immer mehr gefordert.

Sehr gute Dienste leistet dabei bei der Ortung und Überprüfung von Gebäudeteilen wie Schornsteinen oder Rohrleitungen die Thermografie. Das gilt auch, wenn Wasserleitungen unter Putz oder im Fußboden verlegt sind. Leckagen im System von Fußbodenheizung en und dabei die Ortung von Lage und Länge, sind typische Beispiele für die Thermografie. Mithilfe der Thermografie können auch Leckagen in Fernwärmesystemen schnell erkannt und dokumentiert werden. Deshalb bildet die Thermografie (auch die bei Schornsteinen) die unabdingbare Grundlage für den Energieberater. Denn erst wenn der Energieberater die undichten Stellen in einem Gebäude kennt, kann er dementsprechend eine Energieberatung vornehmen. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit der Thermografie ist unter anderem die Ortung von Leckagen an Flachdächern. Thermografie und Energieberatung


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