Sole/Wasser-Wärmepumpen
Erdwärme: Ihre unabhängige Heizlösung
Mit einer Sole/Wasser-Wärmepumpe entscheiden Sie sich für die Unabhängigkeit von immer teurerem Öl oder Gas. Denn während die Preise für fossile Brennstoffe in rasendem Tempo steigen, können sich die Besitzer einer Sole/Wasser-Wärmepumpe entspannt zurücklehnen. Sie heizen mit Erdwärme, der Energie, die Mutter Natur zu unseren Füßen darbietet. Schonend, umweltfreundlich und preiswert.
Sole/Wasser-Wärmepumpen nutzen in der Umgebung gespeicherte Sonnenenergie oder Erdwärme. Unsere Umwelt wird kontinuierlich durch die Sonne aufgeheizt. Diese Sonnenenergie wird in Boden und Wasser gespeichert. In tieferen Bodenschichten kommt zu der gespeicherten Sonnenenergie noch Erdwärme hinzu.
Erfahren Sie, warum Öl und Gas zukünftig immer teurer werden müssen!
Die Vorteile einer Sole/Wasser-Wärmepumpe auf einen Blick:
geringer Stromeinsatz
überwiegende Nutzung der regenerativen Umweltenergie
besonders umweltfreundlich
unabhängig von Gas und Öl
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Man unterscheidet folgende Arten von Sole/Wasser-Wärmepumpen:
Sole/Wasser-Wärmepumpen können wahlweise mit Erdsonden, die mittels Tiefenbohrung in die Erde eingebracht werden, oder mit einem Erdkollektor, dessen Fläche etwa zwei- bis dreimal so groß wie die zu beheizende Fläche Ihres Wohnhauses sein sollte, betrieben werden.
Aufgrund der Tatsache, dass die Fläche über einem Erdkollektor fortan nicht mehr bebaut werden darf, empfiehlt sich für Sole/Wasser-Wärmepumpen die Methode der Tiefenbohrung zur Einbringung einer Erdsonde.
Die schematische Darstellung rechts zeigt einen Querschnitt durch eine Sole/Wasser-Wärmepumpe. Zur Vergrößerung der Darstellung klicken Sie bitte auf das Bild.
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Somit stehen folgende Sole/Wasser-Wärmepumpen zur Auswahl:
1. Sole/Wasser-Wärmepumpen mit Erdsonde
Bei der Erdsonde wird die Erdwärme aus dem Boden über Sole an den Verdampfer der Sole/Wasser-Wärmepumpe geleitet. Die Wärme wird dem Boden über eine bis zu 100 Meter tiefe Erdsonde entzogen. Die Wärmeleistung einer Erdsonde liegt zwischen 30 und 70 Watt pro Meter Bohrtiefe.
Ist eine Bohrsonde zur Deckung des Wärmebedarfs nicht ausreichend, werden mehrere Erdsonden parallel betrieben. Da Erdsonden die Energie der Erdwärme aus der Tiefe beziehen, ist im Vergleich zum Erdkollektor weniger Grundstücksfläche erforderlich.
Erdsonden sind bei der unteren Wasserbehörde anzeige- oder genehmigungspflichtig.
Hier finden Sie Schaubilder zur hydraulischen Anbindung und
hydraulische Schaltpläne für Sole/Wasser-Wärmepumpen
Hier finden Sie die technischen Daten zur Sole/Wasser-Wärmepumpe
2. Sole/Wasser-Wärmepumpen mit Erdkollektor
Auf dem Grundstück wird in einer Tiefe von 1,2 bis 1,5 Metern ein Erdkollektor verlegt. Dieser Erdkollektor besteht aus einem Kunststoffrohr, das in einem Abstand von 0,5 bis 1 Meter verlegt wird. Je nach Bodenbeschaffenheit entzieht dieser Erdkollektor dem Boden eine Wärmeleistung zwischen 10 und 40 Watt je Quadratmeter. Als Richtwert gilt: Die genutzte Erdreichfläche sollte zwei- bis dreimal so groß wie die zu beheizende Fläche sein.
Durch die Rohre des Erdkollektors fließt ein umweltfreundliches Gemisch aus Wasser und Frostschutz, die sogenannte Sole. Die Sole leitet die Wärme aus dem Grundstück zum Verdampfer der Sole/Wasser-Wärmepumpe.
Erdkollektoren sind in der Regel bei der unteren Wasserbehörde anzeigepflichtig.
Hier finden Sie Schaubilder zur hydraulischen Anbindung und
hydraulische Schaltpläne von Sole/Wasser-Wärmepumpen
Hier finden Sie die technischen Daten zur Sole/Wasser-Wärmepumpe
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