Peak Oil
Peak Oil - Warum die Öl- und Gaspreise weiter steigen werden
Nicht nur an den Zapfsäulen erleben wir es Tag für Tag. Auch wer noch mit Öl oder Gas heizt, bekommt den stetigen Preisanstieg fossiler Rohstoffe zu spüren.
Öl und Gas werden unablässig teurer.
Und auch wenn sich der Rohstoffmarkt zwischenzeitlich einmal kurzfristig entspannt, kennen die Preise an den Rohstoffmärkten nur einen Weg: nach oben. 
Die Peak Oil-Theorie
Öl und Gas sind begrenzte Rohstoffe. Wir verheizen im wahrsten Sinne des Wortes endliche Rohstoffe und schädigen damit auch noch erheblich unsere Umwelt.
Der Preis für Öl und Gas wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Und hier liegt das eigentliche Problem und die Erklärung dafür, warum fossile Brennstoffe in Zukunft nur noch teurer werden können.
Denn der Bedarf an Öl und Gas nimmt stetig zu. Insbesondere Schwellenländer wie Indien und China haben einen nahezu unersättlichen Hunger nach diesen Rohstoffen. Es werden aber gleichzeitig immer weniger neue Förderquellen erschlossen, wie die folgende Grafik zeigt:
Schon heute versucht die Öl- und Gasindustrie mit immer neueren und teureren Techniken der Erde die kostbaren Rohstoffe zu entlocken. So beispielsweise aus Rohstofflagern weit unter dem Meeresspiegel.
Die Erschließung solcher Vorkommen kostet die Erdölindustrie ein Vielfaches dessen, was die Erschließung herkömmlicher Quellen kostet.
Diese Kosten müssen die Erdöl- und Gasproduzenten natürlich an die Verbraucher weitergeben.
Warum müssen die Preise für Öl und Gas zwangsläufig steigen?
- Die Nachfrage nach Öl und Gas steigt weltweit immer weiter an.
- Gleichzeitig nehmen die Reserven weiter ab, das Angebot am Markt sinkt.
- Die Kosten für die Förderung neuer Vorkommen steigen.
Wie lange der weltweite Erdöl- und Erdgasvorrat noch reichen wird, ist umstritten. Positive Szenarien gehen davon aus, dass noch bis 2050 fossile Brennstoffe gefördert werden können. Das heißt aber noch lange nicht, dass die Förderung auch die Nachfrage befriedigen kann. Klar ist aber schon heute, dass die Fördermengen bei steigender Nachfrage abnehmen werden.
Die sogenannte "Peak Oil"-Theorie baut auf eine Studie der Schweizer Firma Petroconsultants in Genf. Das Unternehmen wird weltweit als führende Quelle für Informationen über die Suche und Produktion von Rohöl angesehen. Selbst Ölkonzerne und Großfirmen stützen sich auf den Petroconsultants-Bericht "World Oil Supply 1930-2050".
Die Erdölproduktion wird zurückgehen
Nach dieser Studie ist davon auszugehen, dass die Spitze der Ölförderung, der sogenannte "Peak Oil" zwischen den Jahren 2000 und 2010 zu erwarten ist. Es ist also absehbar, dass die Schere zwischen Nachfrage und Produktion von Öl und Gas weiter aufklaffen wird.
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